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Das A bis Z wertschätzender & wirksamer Kommunikation

  • Führung und Kommunikation
A bis Z wertschätzender und wirksamer Kommunikation

A               Ankommen

Kennen Sie die Menschen, die schon im Anflug auf Sie einreden?
Die sind noch nicht bei Ihnen angekommen und haben Sie schon vor der Begrüßung mit Worten überrannt.
Meine Empfehlung: kommen Sie an für eine wertschätzende Kommunikation. Gehen Sie bewusst den Weg auf die andere Person zu, nehmen Sie Ihre in der Situation passende Position ein und fangen Sie dann an, Ihre Worte an Ihr Gegenüber zu richten.

B               Begrüßung

Wissen Sie um den Unterschied zwischen „begrüßen“ und „grüßen“?
Wir grüßen Menschen, die wir auf der Straße im Vorbeigehen treffen.
Bei der Begrüßung reichen wir uns in Deutschland die Hand für einen angemessenen Händedruck.
Meine Empfehlung: nehmen Sie sich Zeit für eine wertschätzende Begrüßung: nehmen Sie einen guten Stand ein, halten Sie Augenkontakt, reichen Sie Ihrem Gegenüber die Hand, wenn Sie es sind, der dazu auffordert oder seien Sie aufmerksam in der Erwiderung der Handreichung Ihres Gegenübers, und formulieren Sie Ihre Begrüßung in authentischer Herzlichkeit in Verbindung der Nennung des eventuellen Titels, Namens und des Tagesgrußes, sowie einiger verbindlicher Worte.

C               Charme

»Charme ist die Kunst, als Antwort ein »Ja« zu bekommen, ohne etwas gefragt zu haben.«
- Albert Camus; Der Fall / La chute -
Charme ist ein übernommenes Wort aus dem Französischen und kommt von „charmer“, was übersetzt mit ‘faszinieren‘, ‘entzücken‘ und ‘bezaubern‘ ausgedrückt wird. In der deutschen Sprache verwenden wir das Wort Charme in dem Ausdruck der Anziehungskraft, die ein Mensch meist unbewusst auf uns ausstrahlt. Damit ist Charme ein Ausdruck von Liebenswürdigkeit oder auch eines gewinnenden Wesens.
Meine Empfehlung: seien Sie charmant und strahlen Sie damit diese Art von Liebenswürdigkeit aus, die für Ihr Gegenüber anziehend ist und falls manch ein Herr nun der Meinung ist, dass das ja nur etwas für die Damenwelt sei, erinnere ich gerne an die Worte Sophia Lorens »Charme ist der unsichtbare Teil der Schönheit, ohne den niemand wirklich schön sein kann.« Und damit geht es um weit mehr als nur um das Aussehen - insbesondere für eine wertschätzende Kommunikation.

D              Distanz

Die Distanzzonen teilen sich in vier Zonen.
Die intime (bis 60 cm), die persönliche (60 cm bis 1,20 Meter), die gesellschaftliche oder auch soziale (1,20 bis 3,60 Meter) und die öffentliche (ab 3,60 Meter) Distanzzone. Für Menschen, die sich die Frage „wie nah ist schon zu nah“ viel eher stellen, kann sich die jeweilige Zone um 10 cm verringern.
Die öffentliche Distanzzone ist in etwa die Entfernung „über die Straße hinweg“, die intime Distanzzone ist unseren Liebsten vorbehalten und Menschen wie der Arzt oder auch Friseur. Bei einer wertschätzenden Kommunikation unter Freunden kann unsere Distanzzone schon einmal im persönlichen Rahmen liegen, bei geschäftlichen Anlässen befinden wir uns zumeist in der gesellschaftlichen Zone.
Meine Empfehlung: wahren Sie eine Distanzzone, in der Sie Ihrem Gegenüber Wertschätzung ausdrücken. Rücken Sie dem anderen Menschen weder auf die Pelle, noch halten Sie so viel Abstand, dass der Bezug verloren geht. Jeder Mensch hat ein anderes Distanzzonenempfinden und oftmals finden sich auch noch Unterschiede in Bezug auf die gerade eingenommene Rolle. Damit tut es gut, auf gewisse Körpersprachesignale zu achten, die eindeutige Zeichen senden, ob mein Gegenüber ein Distanzliebender Mensch ist oder eher einer der Typen ist, der immer näher kommt…

E               Empathie

Empathie in ihrer gesunden Form, kann menschliche Beziehungen aufbauen und erhalten.
Empathie ist die Fähigkeit zum Einfühlen und Nachempfinden der Erlebnisse und Gefühle anderer, die emotionale Verfassung und Stimmung anderer Menschen zu verstehen.
Empathie gehört damit zu der so wichtigen emotionalen Intelligenz und es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass der Emotionale Intelligenzquotient (EQ) einer Person mehr über deren Erfolg im Leben und in der Arbeit aussagt, als der Intelligenzquotient (IQ).
Meine Empfehlung: Wenn Sie heute noch einen geringen EQ haben, so investieren Sie hierin, denn es lohnt sich. Andere Menschen empfinden eine besondere Art der Wertschätzung, wenn Sie Ihrem Gegenüber in der Kommunikation authentisch vermitteln, die Gegebenheit aus dessen Perspektive wahrzunehmen und ihre Emotionen erkennen. Die gesunde Form der Empathie hilft, andere Menschen besser zu verstehen und wenn Sie es schaffen, dies in Ihrer Kommunikation mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen wertschätzend zu vermitteln, werden Sie den Erfolg spüren.

F               Fragen

»Wer fragt, der führt und wer die richtigen Fragen stellt, kommt richtig weit.«
Schenken Sie Ihrem Gegenüber Wertschätzung, in dem Sie mit Fragen wirkliches Interesse zeigen. Mit Fragen lenken Sie den Dialog und können diesen sogar in die von Ihnen gewünschte Richtung lenken. Ohne jegliche Manipulation, dass ist wichtig!! Gute Fragen zeigen Interesse und legen den Grundstein für wachsenden Vertrauen.
Fragen sind in meiner Arbeit als Business Coach elementar. Ich spreche sogar gerne von »Powerfragen«, denn mit wirkungsvollen Fragen ersuche ich Informationen offen zu legen, die notwendig sind, damit mein Gegenüber maximal von unserem Gespräch profitieren kann und der mein Gegenüber auf dem Weg zu den eigenen Wünschen voranbringt. Keine Rechtfertigung, nur bedingtes bis kein Zurückblicken auf Vergangenes. Es geht um mehr Klarheit und darum, Fragen zu stellen, die verbindliches Engagement und Handeln zum Ziel haben.
Meine Empfehlung: stellen Sie Fragen, die verraten, dass Sie wirklich zuhören und die Ihr Verständnis für Ihr Gegenüber widerspiegeln. Stellen Sie offene Fragen, die einfach zu mehr Möglichkeiten führen.

G              Gestik

Gestik ist nonverbale Kommunikation und umfasst Bewegungen der Arme, Hände und des Kopfes.
Versuchen Sie einmal, in einem angeregten Gespräch Ihre Hände und Arme unbewegt zu lassen und Sie werden merken, wie eng Gestik und Sprache miteinander verbunden sind. Gesten sind in Bewegung gebrachte Gedanken und haben damit eine bedeutende Kraft in unserer Kommunikation. Gesten sind damit auch kulturell verschieden und ich empfehle sehr, sich mit der Aussage mancher Körperbewegung auseinander zu setzen, bevor Sie eine Geschäftsbeziehung mit Menschen aus einem fernen Land eingehen. Eine Frage der Wertschätzung zu wissen, dass die Afrikaner zur Begrüßung mit den Fingern schnalzen oder klatschen und das Chinesen sich mittlerweile in Bezug auf uns Deutschen auf den Händedruck eingestellt haben und wir nur verkehrt liegen können in dem Versuch der korrekten Verneigung. Damit empfiehlt es sich, den Händedruck zu erwidern und es tut gut dabei zu wissen, dass dieser nicht zu fest ausfallen sollte, da dies in China als Unhöflichkeit gedeutet wird.

H              Haltung

Es gibt die innere Haltung und die äußere Haltung während einer Kommunikation und sie sollten im Einklang stehen.
Gerne denke ich hierbei an die Formulierung eines Verkäufers, der mir in aller Inbrunst vermittelt „Das ist das genau das richtige Auto für Sie“ und dabei den Kopf schüttelt. Irgendetwas kann hier ja wohl nicht stimmen…
Die innere Haltung ist ganz entscheidend für unsere Kommunikation und zeigt sich zumeist in der äußeren Haltung - der Sprache unseres Körpers. Die Hände nur in den Hosentaschen, das „Tänzeln“ auf der Stelle, der Blick, der ewig abschweift oder auch eine krumme, in sich zusammen gesunkene Körperhaltung hat sicher schon beim Lesen die ganz eigene Wirkung auf Sie…
Meine Empfehlung: für eine wertschätzende Kommunikation ist es wichtig und eben eine Frage der Wertschätzung, an der Diskrepanz zu arbeiten, zwischen dem, wie ich wirken möchte und wie ich jedoch tatsächlich nach außen wirke. Es geht um die Übereinstimmung von Selbstbild und Fremdbild. Seien Sie sich bitte Ihrer inneren Haltung klar. Wie möchten Sie sein und wie möchten Sie wirken? Schreiben Sie sich das gerne auf und dann geht es los, denn vertrauen Sie darauf: wenn Sie das wirklich wollen und daran glauben, dann macht Ihr Körper das fast schon von allein.

I                Inhalt

»Menschen durch das gesprochene Wort zu fesseln, gibt ein Gefühl der Stärke, der Macht.«
- Dale Carnegie -
Es gibt sie, diese Menschen, die reden und reden und am Ende doch nichts gesagt haben. Vielleicht kennen Sie auch solche Kommunikationen und spätestens jetzt stellt sich die Frage, ob das Wertschätzung ist. Denken wir bitte daran, dass uns ein Mensch einen Teil seiner Lebenszeit schenkt und die sollten wir mit wichtigem Inhalt füllen und nicht mit »BlaBla«.
Wir geben einem Produkt so viel Hingabe und so viel Wertschätzung und legen damit so viel Wert auf den Inhalt.
Meine Empfehlung: Schon Kahlil Gibran sagte »Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.« Schenken wir also unserer Kommunikation genauso viel Leidenschaft und Hingabe wie einem Produkt, über das wir gerade reden. Und auch darüber hinaus und quasi in jeder uns wichtigen Kommunikation von Mensch zu Mensch: geben wir uns Mühe und legen wir Wert in unsere Worte für eine wertschätzende Kommunikation und üben wir das formulieren zu können, was unser Herz sagen will.

J                Ja

»Nein danke.«
Oh wie schnell und leicht kam mir das über die Lippen. Für alles hatte ich ein für mich wirklich gutes und wichtiges Argument parat. Ob Ausflug, Einladung, öffentlicher Auftritt, coole Party - das schnelle Nein gab mir Sicherheit, denn wer weiß, wer oder was da auf mich wartete, auf den, die oder das ich nicht vorbereitet war… Und dann kam der Tag, an dem ich mich selbst auf den Weg machte, die magische Wirkung dieses kleinen Wörtchens aus zwei Buchstaben kennenzulernen. Es war kein leichter Weg, doch er hat sich gelohnt und ich erfuhr dabei jede Menge Wertschätzung.
Meine Empfehlung: Schenken Sie sich selbst ab und zu mal ein von Herzen kommendes »Ja« für ein mutigeres Leben und wenn Sie dazu ein richtig gutes Buch lesen wollen, dann empfehle ich Ihnen das Werk von Shonda Rhimes: »Das Ja-Experiment«.
Und dennoch ist auch das wahr und wichtig: »Ein aus tiefster Überzeugung geäußertes »Nein« ist besser als ein »Ja«, das lediglich ausgesprochen wurde, um zu gefallen, oder schlimmer, um Ärger zu vermeiden.« - Mahatma Gandhi -

K               Körpersprache

»Man kann nicht nicht kommunizieren.«
- Paul Watzlawick -
Wie wahr, denn unser Körper sagt sowieso was er will. Und damit kann unsere Körpersprache mit Gestik und Mimik so viel zum Ausdruck bringen, wie es die Sprache nicht fähig ist. Es ist erwiesen, dass Körpersprache neben Kleidung mit 55 Prozent Einfluss auf den ersten Eindruck hat. Im Verhältnis dazu, dass das gesprochene Wort an dieser Stelle gerade mal 7 Prozent ausmacht, sagt das eine Menge über unsere Kommunikation aus.
Meine Empfehlung: Investieren Sie in das Lernen der Körpersprache, denn Sie kommen weiter, wenn Sie diese „Fremdsprache“ beherrschen. Denken wir daran: ein Blick, eine Neigung des Kopfes, eine ergreifende Geste oder eine abwehrende Gebärde sagt mehr als tausend Worte. Und wenn Sie es dann noch schaffen, Menschen mit Ihrer Sprache zu umarmen, ohne sie anzufassen, sind Sie in der Kommunikation ganz weit vorne.

L               Lachen

Lachen ist kommunikatives Instrument zur Herstellung von Nähe.
Lachen ist uns angeboren und eine emotionale Ausdrucksweise, welches vor allen Dingen in der Gemeinschaft seine Wirkung entfaltet und damit eine wichtige Funktion in der Gruppenzugehörigkeit von Menschen hat. Es geht um das ehrliche Lächeln sowie das echte Lachen und nicht um das Auslachen einer Person zu dessen Abwertung, was eh mit Wertschätzung in keiner Art, Weise und Form etwas zu tun hat.
Meine Empfehlung: Nehmen Sie sich bitte all der Weisheiten an, ob aus Deutschland, Afrika, Japan - die Welt ist voll wunderbarer Zitate großer Menschen, die über die Wirkung der Arbeit der 43 Muskeln spricht, die unser Körper für ein Lächeln braucht. Der mich in Bezug auf eine wertschätzende Kommunikation stets begleitet, ist der Satz, von dem ich leider nicht weiß, wer ihn als Erstes formulierte: »Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.« Und das schönste davon ist wohl das Duchenne-Lächeln, welches Sie sogar in den Augen lesen können.

M             Mimik

Mimik umfasst unterschiedliche Bewegungen der Gesichtsmuskulatur.
Damit sprechen hier die Augen, der Mund, die Lippen, die Wangen und auch die Stirn. Alle Bewegungen dienen nur einem: dem Ausdruck der persönlichen Emotion. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass wir Menschen über sieben Basisemotionen verfügen, die durch eine bestimmte Mimik ausgedrückt werden. Freude, Wut, Angst, Ekel, Trauer, Überraschung und Verachtung sprechen ihre eigene Sprache in unserem Gesicht.
Meine Empfehlung: es lohnt sich, mit Mimik zu beschäftigen, denn auch wenn wir im Laufe unseres Lebens zu Meistern der Täuschung werden und versuchen, unsere wahren Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen zu verbergen, gelingt uns das oft „zu spät“, denn sogenannte Mikroexpressionen geben für einen kurzen Augenblick Preis, was uns wirklich durch den Kopf geht. Das im Gegenüber lesen zu können - von unschätzbarem Wert für Ihre Kommunikation.
Wichtig ist bitte, dass wir vermeiden voreilig zu handeln, denn eine jede Kommunikation ist auch eine Frage des Kontextes und damit in welcher Situation sich mein Gegenüber befindet. Wenn Sie es schaffen, darauf zu achten, zeigen Sie wahre Wertschätzung in Ihrer Kommunikation.

N              Name des Kunden

»Das liebste Wort eines jeden Menschen ist sein eigener Name.«
Meine Empfehlung: Sprechen Sie Ihr Gegenüber mit dem Namen an. Genau so oft, wie es einer wertschätzenden Kommunikation gut tut. Damit also wenigstens zur Begrüßung und zur Verabschiedung und wenn es passt, auch gerne nochmals zwischendurch. Bei „komplizierten“ Namen erkundigen Sie sich bitte nach der korrekten Aussprache und sollte Ihr Gegenüber ein Titelträger sein, so geben Sie auch diesem die entsprechende Anerkennung - sofern sie von diesem wissen.

O              Offenheit

»Offenheit ist ein Schlüssel, der viele Türen öffnen kann.«
Es geht darum, die Denkart Ihres Gesprächspartners wahrzunehmen, um Offenheit in die Beziehung zu bringen und nebenbei auch noch Interesse und Verbundenheit.
Offenheit in Bezug auf die Kommunikation im Unternehmen bedeutet Transparenz und den Mut, Sicherheit zu geben. Durch Antworten auf die Fragen „Was genau ist meine Aufgabe?“ oder auch „Warum ist dem Unternehmen hier mein Beitrag wichtig?“ entsteht eine starke Bindung, denn heute geht es immer mehr um emotionale Führung.
Meine Empfehlung: Haben Sie den Mut zu Offenheit und einer positiven Einstellung zu einer Kommunikationspolitik der Kooperation, die Stärken und Schwächen zeigt. Seien Sie versichert: alleine das ist eine Stärke, die manch einer erst einmal zu erringen hat.

P               Pünktlichkeit

»Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige« - König Ludwig XVIII -
Es geht um die Zeit des anderen und darum, diese wertzuschätzen.
Meine Empfehlung: Ich vermute, dass Ihnen Ihre Zeit wertvoll ist und so tun Sie bitte Gutes und gehen Sie davon aus, dass auch andere Menschen Ihre Zeit sehr zu schätzen wissen. Die Verabredung auf eine ganz bestimmte Zeit ist zudem eine Vereinbarung - ja, gegebenenfalls ein Versprechen, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmen Ort zu sein und Versprechen sind dafür da, gehalten zu werden. Und ja: wir können uns immer einmal verspäten, dass ist das Leben, doch ist es ein Zeichen von Wertschätzung, diese zu kommunizieren, damit keiner unwissend darüber, wo Sie bleiben, auf Sie wartet.

Q              Qualität

Qualität und Kommunikation gehören ganz eng zusammen!
Bei einer Ware wissen wir gleich, was Qualität bedeutet. Und was bedeutet sie in der Kommunikation? Die Qualität in der Kommunikation bezieht sich auf das „miteinander kommunizieren“ und dabei ganz speziell auf die Interaktionsprozesse. Da gehören Dinge wie aktives Zuhören ebenso dazu, wie ausreden lassen und den anderen verstehen.
Meine Empfehlung: Wenn Sie daran interessiert sind, eine harmonische Kommunikation auf Augenhöhe zu führen, Erfolg zu erleben durch eine wertschätzende Kommunikation und dabei auch noch gesund bleiben wollen, da nervenaufreibende Streitereien und damit verbundener Stress damit Geschichte sind, dann legen Sie Qualität in Ihre Kommunikation und das durch

  1. Überzeugung - echt, ehrlich und natürlich.
  2. Präsenz - mit Freude und Begeisterung für die Sache und den Gesprächspartner. Und:
  3. Eindruck - hinterlassen Sie Eindruck und dass durch Ihren Ausdruck.

Fazit: Investieren Sie bitte in Ihre Persönlichkeitsbildung für eine gute Qualität in der Kommunikation. Es lohnt sich!

R               Redeanteil

Kennen Sie auch einen Vielredner, der gefühlt nie zum Ende kommt?
Wenn Sie sich der Empfehlung widmen, vor allen Dingen Ihrem Gegenüber mit wirklich guten Fragen Ihr Interesse an seiner Person zu bekunden, so ergibt sich automatisch ein Redeanteil, der im Überwiegenden bei der Person liegt, die antwortet. Somit können das ja durchaus auch Sie einmal sein, die Fragen gestellt bekommt und somit zum Nachdenken durch Ihre Antwort angeregt werden.
Meine Empfehlung: in einem ausgewogenen Gespräch sollte sich der Redeanteil die Waage halten. Beziehen wir uns auf ein Verkaufsgespräch, so sollte der Redeanteil etwa 70: 30 sein - 70 Prozent die kaufende Person und 30 Prozent die verkaufende Person. Denn nur, wenn die Person, der wir etwas verkaufen wollen, uns erzählt, was sie wirklich haben will, werden wir einen erfolgreichen Verkaufsabschluss erreichen.

S               Sprache

»Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse.«
- Antoine de Saint-Exupery -
Die Sprache ist ein wesentliches Element unserer Kommunikation und damit ein Kommunikationsmittel. Sprache ist so etwas wie ein Verkehrsmittel, dass die Gedanken von einem Kopf zum anderen transportiert. Das kann durch das gesprochene Wort oder auch durch die entsprechende Gebärde des Körpers sein. Doch Sprache kann eben auch zu Missverständnissen führen und das nicht nur in Bezug auf eine uns fremde Sprache und der Fehldeutung einer Übersetzung.
Meine Empfehlung: Schenken Sie Ihrer Kommunikation Wertschätzung, in dem Sie die Sprache Ihres Gegenübers verwenden und nutzen Sie eine klare sowie einfach verständliche Ausdrucksweise. Keine Aneinanderreihung jedweder Fachausdrücke der Fremdwörter. Etwas anderes ist das Fachgespräch zwischen zwei Experten, denn hier wird sich ganz automatisch der Fachsprache bedient. Denken wir also einfach daran, dass die Sprache das Menschlichste ist, was wir haben.

T               Ton

»Der Ton macht die Musik – und der Resonanzboden muss das Herz sein.«
Heinz Rühmann bezog sich seiner Zeit in dieser Aussage darauf, dass Humor nicht wie auf einem Servierteller aufgetragen werden kann.
Es geht um die Stimme, denn sie macht mit ihrem Tonfall, der Betonung und Artikulation 38 Prozent bei der Wort-Wirkung aus.
Vergessen wir nicht, dass Stimmen unsere Unternehmen vertreten und damit die akustische Corporate Identity prägen. Was nutzt der beste Inhalt, wenn die Stimme „versagt“? Missfällt uns der Ton der Dame an der Telefonzentrale, der des Pförtners oder auch des Security-Agenten, hat es der dann folgende Inhalt verdammt schwer.
Meine Empfehlung: Investieren Sie in einen guten Ton, denn eine Stimme kann, wenn sie richtig eingesetzt wird, Autorität, Glaubwürdigkeit und Kompetenz ausstrahlen. Sie kann Zuhörer begeistern, die Aufmerksamkeit fesseln und sie entscheidet darüber, ob jemand als sympathisch empfunden oder abgelehnt wird. Und nochmals: ein Unternehmen hat nicht nur ein Gesicht, sondern auch eine Stimme und Unternehmen, die Wert auf geschulte Stimmen legen, könnten dadurch ihre Chancen auf eine erfolgreiche Kommunikation steigern.

U              Umgangsformen

Eine wertschätzende Kommunikation lebt vom Umgang mit Menschen.
Es ist erwiesen, dass Menschen mit guten Umgangsformen erfolgreicher sind als die Menschen, deren Elternhaus zu klein für eine gute Kinderstube war.
Meine Empfehlung: Umgangsformen wandeln sich und somit ist es gut, sich auch hierin stets auf dem aktuellen Stand der Empfehlungen zu halten, damit Ihre Kommunikation auf einem Umgang mit Menschen basiert, der stilvoll und wertschätzend ist und dabei genau zu Ihnen passt und zu Ihrem Gesprächspartner.

V               Vorbereitung

»Vorbereitung ist das halbe Leben.«
Gerade heute, im Zeitalter der Digitalisierung und des „gläsernen Menschen“ haben wir so viele Möglichkeiten, uns richtig gut vorzubereiten. Es ist nur eine Frage von Fleiß. Es sind quasi die zu erledigenden Hausaufgaben und das gilt sowohl für das avisierte Gespräch mit dem Kunden, der Chefin, dem Mitarbeitenden als auch für den Cocktail-Empfang anlässlich der Vernissage. Bei einem solch gesellschaftlichen Ereignis kann es sodann Glück sein, wenn die Vorbereitung auf die Gelegenheit trifft und doch ist eine gute Vorbereitung auch hier nicht zu unterschätzen und sei es, sich selbst mit dem Small Talk nochmals vertraut zu machen.
Meine Empfehlung: Schenken Sie Ihrem Gesprächspartner Wertschätzung durch Ihre gute Vorbereitung auf den Termin. Seien Sie informiert, wer mit Ihnen im Gespräch sein wird und um was es geht. Arbeiten Sie etwaige Unterlagen und Information vorab durch, machen Sie sich Notizen oder wie auch immer Ihre Gesprächsvorbereitung aussieht. Den Lebenslauf des Bewerbenden erst im Vorstellungsgespräch zu studieren, ist weder stilvoll noch wertschätzend und wenn Sie Pech haben nur eines: vergeudete Zeit. Und wenn Sie zu diesem Empfang geladen sind, heute Abend, dann überprüfen Sie doch neben den aktuellen Ereignissen im Rahmen der Allgemeinbildung einmal, wie es um Ihren Elevator Pitch steht.

W             Wortwahl

»Die Zeit vergeht, das gesprochene Wort aber bleibt. «
- Leo Tolstoi -
Ein Wort kann so viel sein: eine Form des Ausdrucks, ein Werkzeug und sogar eine Waffe. Alles eine Frage des richtigen Einsatzes, die Frage der passenden Wortwahl. Schon im Talmut steht geschrieben »Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte«.
Meine Empfehlung: Geben Sie Acht auf Ihre Wortwahl, damit Ihre Worte gut tun und den Sinn erfüllen, den Sie in diese legen. Oft hilft es, noch einmal inne zu halten und sich zu fragen: Sind meine Worte so wahr und richtig? Sind meine Worte notwendig? Sind meine Worte positiv? Mit Worten rufen wir gewollte und ungewollte Reaktionen hervor - setzen wir unsere Worte also bestenfalls bewusst ein, damit sie wirkungsvoll überzeugen.

X               X-te

Zum x-ten Mal….
Kommunikation ist Trainingssache und sicher haben auch Sie schon einmal davon gehört, denn in Sport und Musik wird immer wieder davon gesprochen: vom üben, üben und nochmals üben oder auch gerne trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Die Kunst liegt in der Wiederholung - manche brauchen davon mehr, manche weniger, was keinerlei Wertung bedeutet.
Meine Empfehlung: Das Training lohnt sich! Eine wertschätzende Kommunikation gerade heute, im Zeitalter der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung, ist ein hohes Gut und eine wahre Kunst. Doch diese Kunst ist erlernbar. Beginnen Sie am besten gleich heute!

Y               Young Professional

Auf der Überholspur unterwegs und ganz vorne mit dabei.
Es geht nach einigen recherchierten Definitionen um Hochschulabsolventen, um Menschen mit hohem Potential und dem Anspruch, in einem Unternehmen schnell aufzusteigen, um eine Führungsposition zu bekleiden. Das Wort „Young“ verrät uns zudem, dass es sich um junge Menschen handelt. Zudem ist erkennbar, dass es insbesondere um die Fachkompetenz geht, um jede Menge Wissen und deren Anwendbarkeit. Eines wird diesen Menschen nicht verraten: weder auf der Schule, noch auf der Uni und allzu oft auch nicht in den Unternehmen: Der Umgang mit Menschen. Und dann sind sie plötzlich Führungskraft und dann….?!?! Nicht selten passiert es heute, dass die allerbesten Absolventen im wahren Leben scheitern, denn sie haben eines nie gelernt: den Umgang mit Menschen.
Meine Empfehlung: Investieren Sie in diese jungen Menschen: ja und sehr gerne! Doch bitte schenken Sie diesen jungen aufstrebenden Persönlichkeiten auch die Chance, in gleicher Art ihre soziale Kompetenz mitwachsen zu lassen. Machen Sie ihnen bitte deutlich, wie wichtig ihr emotionaler Intelligenzquotient ist und dass er es am Ende ist, der über »Hopp oder Topp« entscheidet. Denn ganz am Ende siegen doch die mit dem höheren EQ.

Z               Zuhören

»Ausreden lassen und Zuhören können.«
- Heinrich Brüning -
Es geht also um die Kunst des Zuhörens, darum, dass das Wichtigste dabei oft noch nicht einmal wirklich gesagt wird und wir es dennoch hören sollten. All das geht nur, wenn wir aktiv bei unserem Gesprächspartner sind und ihr / ihm unsere volle Aufmerksamkeit schenken.
Meine Empfehlung: hören Sie bitte zu, um zu verstehen und nicht, um zu antworten. Aktives Zuhören findet sich wieder in einer offenen, respektvollen und empathischen Einstellung gegenüber meinem Gesprächspartner und dem Inhalt des Gesprächs. Es geht nicht darum, dass die Gesprächspartner gleicher Meinung zu sein haben und auch wenn das nicht der Fall sein sollte, gilt es Respekt vor dem Gehörten zu wahren. Es hat sich einfach bewiesen, dass durch das Aktive Zuhören Missverständnisse deutlich reduziert werden können und das gegenseitige Vertrauen zwischen den Gesprächspartnern eine Förderung erhält. All das tut gut für eine wertschätzende Kommunikation.
Beherrschen Sie wertschätzende Kommunikation? Testen Sie es mit unserer Checkliste.